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Arbeitstitel: „2 tägiges Training und Workshop zum Thema Agiles Projektmanagement im Anlagenbau, Bau- und Baunebengewerbe.
Methoden, Vorgehen, Argumente, Gefahren und Chancen von Lean Project Management, Agilen Vorgehensweisen und PM Hybridisierung“

Resp.:
Hybridisierung der klassischen Projektmanagement Ansätze durch agile und adaptive Methoden mit dem Ziel der Dynamisierung und Flexibilisierung der ressourcenoptimierten Abwicklung von Projekten im  Anlagenbau.sowie in den Baunebengewerken

Ausgangssituation:

Ein Verwirrspiel von Erwartung, Orientierung, Vorgehen und möglichen Lösungen.

In den vergangenen 3-4 Jahren wurden die Unternehmen des Bau- und Baunebengewerbes gleich wohl wie die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus zunehmend mit Forderungen von Planern und Kunden hinsichtlich einer „leaneren“ und agileren Vorgehensweise in der Planung und Ausführung von Projekten genötigt.

Neben der Tatsache, dass aus physikalisch nachvollziehbaren Gründen eine solche Vorgehensweise nur in gewissem Umfang ein sinnvolles und systemisch funktionsfähiges Ergebnis liefert, hat dieser Ansatz besonders hinsichtlich der Planung betriebsfremder, meist dienst- oder werksvertraglich eingebundener Ressourcen einige schmerzhafte Implikationen zur Folge.

Unter anderem ist dies Folge einer vom allgegenwärtigen Digitalisierungsgedanken getriebenen Vorgehensweise und den damit verbundenen Arbeitsmodellen eines großen Teiles der beauftragenden Wirtschaftszweige.

Solange noch kein Stein auf dem anderen steht ist der agile Ansatz sicherlich ein guter, welcher sehr viel gestalterischen Spielraum zulässt und ein sehr situatives Eingehen auf Änderungs- und Verbesserungsforderungen zulässt.

Der Irrglaube vieler Führungskräfte und Entscheider ist es, auf diese Weise alle Anforderungen und Meinungsänderungen spontan und folgenlos in die Realisierung bringen zu können. Er führt aber eher zu einer mentalen Bequemlichkeit und zudem häufig dazu, dass essentiell erforderliche planerische Leistungen sowohl technisch wie ablauftechnisch auch nur noch situativ oder gar nicht erbracht werden.

Die ISO 9001:2015 unterstützt diesen Gedanken zwar hinsichtlich der Eigenverantwortlichkeit für wirksame und relevante Prozesse, aber nicht mit dem Ziel der vorsätzlichen Gedankenlosigkeit, sondern mit dem Ziel Overhead zu vermeiden und eigenverantwortliche Wirksamkeit dort zu steigern, wo sie sofort zugunsten von Effizienz, Qualität und Ergebnis greift. Das Agile Manifest des Qualitätsmanagements ist eine der Folgen unter welcher ausgerechnet der industriell geprägte, prozessual optimierte Handlungsrahmen nun absurderweise zu leiden hat. Eine fatale aber bedenkenswerte Entwicklung.

Agilität im Projekt bedeutet die bewusst zeitlich klar budgetierte und Iterative Anwendung präzise abgestimmter Rituale mittels welcher Tätigkeiten im Projekt in Form kurzzyklisch bestimm- und realisierbarer Ergebnisse geliefert, aufgenommen, weitergetragen und dort wo passend optimal eingebunden werden. Das beding ein hochgradig harmonisiertes Verständnis aller Beteiligten für dieses „Mindset“. Das klingt nach „handwerklich“ geprägter klassischer Eigenverantwortung. „Nur jener Kunde ist recht der morgen gerne mit einem neuen Auftrag zu mir kommt.“

BIM, AgiLean, Daily Scrum, Lean PM, Agile Engineering, Lean Building, Progressive Construction, Lean Construction und viele Ansätze andere mehr haben gleich wie die „klassische“ Vorgehensweise der Projektplanung über Lasten und Pflichten die Intention und den Anspruch, Anforderungen angemessen und ausführbar zu klären.

Zudem haben sie das Ziel Waste (also materiellen, finanziellen, technischen, prozessualen wie planerischen Abfall) dadurch zu vermeiden, dass Teil-Ergebnisse sofort bewertet, Leistungen schon vor der vollständigen Fertigstellung in wichtigen Teilen geprüft und Vorgehensweisen noch während der Umsetzung praktisch plausibilisiert und weiter verbessert werden.

Die latent kritische Frage ist, in welcher Qualität dies zu welchem Zeitpunkt im Projekt aus Sicht welcher Partei geschehen muss und hinreichend gut getan wird.

Unser Angebot

Wir werden Ihnen in einem 2 tägigen Workshop das agile Prinzip der Projektarbeit und das damit verbundene Mindset vorstellen und an praktischen Beispielen verdeutlichen. Sie und ihre Mitarbeiter werden zunächst aus der Ihnen bekannten klassischen Sicht auf Plan und Realisierung entnommen und in ein passendes Umfeld versetzt. Dort lernen Sie die Prozeduren, Methoden, Rituale wie Iteration, MMP und MVP, TIMEBOX, Kanban, Userstory, Sprint, Burndown etc. kennen. Wir werden dies anschließend gemeinsam reflektieren und bewerten. Wichtig sind hier klare Pros und Cons. Im 2. Teil werden wir agile Ansätze mit bestehenden Vorgehensweisen kombinieren und erleben, welchen Charme aber auch welche Gefahren diese Kombinationen mit sich bringen aber auch wie sie sinnvoll zum Nutzen der Organisation ROM angewendet werden können.

Unsere Mission: Hybridisierung von Projektmanagement

Nur derjenige Projektleiter, der dieses Wissen hat, kann unter dem täglichen Druck der Stakeholder richtig agieren, überzeugend argumentieren und bewusst handeln, wenn er zur Mitarbeit im „Leanen“ Projekte aufgefordert wird. Der Rahmen für ein gemeinsames Selbstverständns zum Thema wird dadurch geschaffen. Dabei wollen wir Ihnen helfen.